Dagmar Gelbke

„Lasst mich die Diva auch noch spielen“ – so lautet Dagmar Gelbkes künstlerisches Motto, denn sie ist vielseitig, komisch und uneitel wie selten eine Schauspielerin in Deutschland.

Die Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin Dagmar Gelbke wurde zusammen mit Helga Hahnemann durch Auftritte in kleinen und großen Kulturhäusern der DDR bekannt. Beide traten sechs Jahre lang als komisches Duo in Fernsehshows und auf Theaterbühnen auf.

Seit 1998 ist Dagmar Gelbke häufig Gast des Kabaretts „Die Oderhähne“ in Frankfurt (Oder). Dort rief sie auch eine Revue in Erinnerung an Helga Hahnemann ins Leben.

Dagmar Gelbke präsentierte Sketche aus den gemeinsamen Auftritten der beiden Damen. Unvergessen ist der Beitrag mit der Ilse Gürtelschnalle, welche mit Henne fast unerreicht ist. Die Oderhähne begleiteten Sie dabei und entführten das Publikum auf eine ganz besondere Weise aus dem Alltag und brachten es zum Lachen.

 

Aufgewachsen als Tochter des Orchesterleiters Herbert Gelbke in Leipzig wurde Dagmar Gelbke schon als Kind auf die Karriere im Showbusiness vorbereitet. Sie musste Klavier, Akkordeon, Gitarre, Englisch, Russisch, Französisch und Hochdeutsch lernen und sich an Ballettstangen und in Steptanzschuhe quälen. Mit neun Jahren gewann sie einen „Herzklopfen – Kostenlos“ – Talentewettbewerb und wurde von Talentevater Heinz Quermann, dem Dieter Bohlen des Ostens, in die DDR – Kultursendung „Zwischen Frühstück und Gänsebraten“ engagiert.
Nach Berufsausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin, Ballett- und Gesangsstudium erhielt sie mit 19 Jahren ihren Berufsausweis als Sängerin. Sie ging nach Berlin, wo sie in vielen renommierten Rock- nd Tanzbands ihr Handwerk perfektionierte, u.a. bei der „Horst-Krüger-Band“. Sie gewann mit Liedern von Thomas Natschinski und Holger Biege, begleitet von der Klaus-Lenz-Big-Band, den Berliner Schlagerwettbewerb, erhielt erste Fernsehshows und Musikproduktionen im In- und Ausland, bereiste viele Länder in Ost und West.
1978 gewann sie die Goldmedaille beim Nationalen Interpreten-wettbewerb in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) und wurde von der Enter-tainerin Helga Hahnemann zur Bühnenpartnerin erkoren. Singend, steppend und sketchend begeisterten die beiden Powerfrauen sechs Jahre lang die Fernseh- und Theaterzuschauer der DDR, ob im Friedrichstadtpalast, dem Metropoltheater, dem Palast der Republik oder in Kleinkleckersdorf bei Las Wurzen.
Anlässlich der 750-Jahrfeier von Berlin im Jahre 1987 entdeckte Dagmar Gelbke die Kleinkunst für sich und hob unter Regie des Revue- und Zirkusfachmanns Ernst Günther mit Ursula Staack (Deutsches Theater Berlin), Klaus-Peter Plessow („Fabian“ mit Pittiplatsch und Schnatterinchen beim Kinderfernsehen der DDR) und anderen Kollegen das legendäre Zelt-„Variete Mobil“, spaßhaft „Friedrichstadtpalast für Arme“ genannt, aus der Taufe.
Nach dem Mauerfall arbeitete sie zunächst als Kindergartenfotografin, Journalistin und Sekretärin und entertainerte auf Kreuzfahrtschiffen wie „MS Europa“ und „MS Berlin“. 1993 erfüllte sich die Prophezeihung ihres Kollegen Frank Schöbel: „Du landest beim Kabarett!“ – Dagmar Gelbke wurde Ensemblemitglied des Berliner „Kartoon“.
Seit 1998 ist Dagmar Gelbke ständiger Gast im Kabarett „Die Oderhähne“ in Frankfurt/Oder, wo sie besonders als sächsische Rentnerin Frau Dommaschke, als schlager- und reisebesessene Maria Fischer und in der Hommage an Helga Hahnemann „Big Helga – een kleenet Menschenkind“ die Herzen der Frankfurter eroberte.
2000/2001 schrieb sie zwei Kochbücher, war auf klassischen Theater-bühnen als Herzogin in Shakespeares „Wie es Euch gefällt“ oder als Logenschließerin Mimi im „Phantom der Oper“ zu erleben und neuerdings darf sie auch beim ZDF oder mdr ab und zu Comedy-Parts übernehmen („Störenfrieda“ mit Bernhard Brink, „Frau Grünke“ mit Janine Strahl und Peter Bause).

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